15.09.17

herbsttt

Tiefdruckgebiete machen mir Angst,

aber mit Hochdruck kann ich mich ganze Nächte einer Sache widmen und hinterher, das Gefühl am Drücker zu sein, genießen.

Druck ganz allgemein macht mich ärgerlich,
ich krieg voll Rücken oder Neuro von Leistungsdruck
und kalte Füße von Erwartungsdruck – Herzrasen mitten in der Nacht und manchmal auch spontan Tränenfluss…

Ich steh total auf den kräftigen Händedruck starker Frauen und ich hasse unreflektierten umverteilten Druck von Männern, der aus eigenem Unvermögen resultiert – seitdem ich mich aber nicht mehr vor Widerspruch drücke, gibt ’s da jetzt neuerdings auch hin und wieder mal ne Entschuldigung…naja…

Unterleibsdruck ist ein furchtbares Wort, das schon beim Aussprechen unangenehm ist und
in meiner Welt gibt’s nur eine Person die mal gedrückt hat.

„Drück mich mal!“ darf ich hin und wieder noch zu meinem Großkind sagen und das Wort Drückeberger hab ich das letzte Mal im Zusammenhang mit „Schöner unsere Städte & Gemeinden“ gehört.

Eins aber glaube ich zu wissen:
Unterdrückung in Hierarchien zu unterteilen
ist falsch.

Um die Thematik zu untermauern und weil uns das Wort dank Zeitungsdruck ja leider tagtäglich begegnet
seh ich mir heute Abend „DRUCK“ vom KOMBINAT an
– die machen mehr als Klangkunst mit Druckern
und ich bin gespannt wie DIE mit Druck umgehen…

Illu: „City leaves oder Mann ohne Druck“ Ausmalbild

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